Unsere Werkbank in Frankfurt: ein Anfang ohne große Ankündigung
Julian und Helga Staab schreiben über Basteln, Reparieren und ihren Alltag in Frankfurt. Ein persönlicher Anfang ohne Werkstattversprechen.

Ich bin Julian Staab. Ich wohne in Frankfurt am Main und bastle gern. Mein Vater Helga Staab auch, und das schon viel länger. Das ist erst einmal die ganze Vorgeschichte. Eine Gründungserzählung mit dem ersten Lötkolben im Kinderzimmer habe ich für diese Seite nicht zu bieten.
Dieentwicklerei soll ein Platz für unsere Notizen werden. Für Dinge, die kaputt sind. Für technische Fragen, bei denen ich noch nicht weiterweiß. Und für den Alltag mit meinem Vater, der nicht aufhört, sobald ein Werkzeug auf dem Tisch liegt.
Mich interessiert, was zwischen einer Idee und einem brauchbaren Ergebnis passiert. Das kann ein kleines Elektronikprojekt sein oder die Frage, ob sich ein Gegenstand überhaupt vernünftig reparieren lässt. Manchmal ist schon ein genaueres Fehlerbild ein Fortschritt. Es muss nicht jeder Text mit einem laufenden Gerät enden.
Was hier nebeneinander Platz hat
Auf der Werkbank sammeln wir die Beiträge. Reparaturen bekommen ihren eigenen Bereich, ebenso Technik, Frankfurt und der Alltag mit meinem Vater. Die Trennung hilft beim Finden. Im Leben ist sie weniger ordentlich.
Pflege und Unterstützung gehören zu unserem Thema. Ich möchte darüber schreiben können, ohne meinen Vater auf seinen Hilfebedarf zu reduzieren. Er ist ein eigener Mensch und ein Bastler mit eigener Sicht. Wenn Helga einen Text schreibt, steht Helga darüber. Wenn ich schreibe, ist es meine Perspektive. Aus zwei Namen wird keine gemeinsame Meinung auf Vorrat.
Ein Text über Arduino muss nicht nebenbei eine Lebensgeschichte erzählen. Ein Text über unseren Alltag braucht keine technische Pointe, damit er auf diese Seite passt. Beides darf für sich stehen. Gerade das ist mir an diesem Blog wichtig.
Frankfurt ist mehr als die Ortsangabe
Wer etwas reparieren oder ausprobieren will, braucht gelegentlich andere Menschen, einen geeigneten Raum oder einfach einen Hinweis, wo er anfangen kann. Deshalb gehören Frankfurter Anlaufstellen hierher. Bei einem Wegweiser will ich unterscheiden, was recherchiert ist und was wir selbst kennen.
Für einen Besuch kann ein kurzer Weg hilfreicher sein als die größte Auswahl. Ob ein Ort tatsächlich erreichbar und passend ist, lässt sich nicht aus einem schönen Foto ablesen. Öffnungszeiten, Anmeldung und Zugänglichkeit müssen geprüft werden. Ein alter Eintrag im Netz ist noch kein verlässlicher Plan für morgen.
Wir werden hier keine städtische Vollständigkeit behaupten. Lieber wenige nachvollziehbare Hinweise als eine lange Liste, bei der am Ende niemand weiß, wann sie zuletzt geprüft wurde.
Was ich nicht vortäuschen möchte
Eine Illustration bleibt eine Illustration. Sie zeigt nicht automatisch unsere Werkstatt. Ein allgemeiner Techniktext ist kein persönlich durchgeführter Test. Und eine Idee für einen gemeinsamen Nachmittag ist noch kein Bericht darüber, dass dieser Nachmittag stattgefunden hat.
Für mich gehört das zur Genauigkeit beim Schreiben. Wenn ein Ergebnis offen ist, bleibt es offen. Wenn persönliche Einzelheiten nicht auf diese Seite gehören, fehlen sie hier absichtlich.
Als Nächstes geht es um den Moment vor der ersten Schraube. Der ist meist weniger fotogen als ein geöffnetes Gehäuse. Er erspart dafür manche zusätzliche Baustelle.



